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Mr. Kanister's Blog

  • MR.KANISTER SAGT SERVUS UND ADIEU!

    Current mood:handsome

    München, die Gerüchte haben sich bestätigt: Mr. Kanister haben sich in ihre Bestandteile aufgelöst, diese wären: Schlechter Humor, große Nasen, Pizza und Gurken.
    Nach 2 Jahren Gaudi, exzessiven Auftritten und einen unheimlichen Verschleiss an Frauen, Koks und Gitarren löst sich die Band Mr. Kanister, die als DIE Hoffnung in der eingeschlafenen Indieszene galt, auf.

    Als Grund hierfür, nennt der Pressesprecher der Band, Ahnel Kanister, der einen dreimonatigen Deutschkurs auf dem Goethe-Institut wahrnahm, die Entwicklung der Mitglieder in unterschiedlichen Richtungen...
     
    "...man haht sich in unterschiedlicken ricktungen enthwikelt. Die Junghs konnten sich niecht mähr mit ihren Sound iditifizieren. Versucke neuen Sound zu entwickäln scheiterten, da Neuerungen nicht immer von alle gut geheissen wäerden...."

    Zudem teilte  Ahnel Kanister, der in seinem schwarz-glänzenden Frack und seinem langen, grünen, flexiblen Ausgießrohr an die glorreichen Tage der Band erinnern, mit, dass sich ein Teil der Band trotzdem weiterhin musikalisch ausleben wird...

    Benjamin, Sluka, Blum und Philipp sagen: Danke.
    Danke an alle, die stets versucht haben, an jedem Konzert des Kanisters teilzunehmen. Danke an diejenigen, die öffentliche Verkehrsmittel und unter Denkmalschutz stehende Gebäude mit Mr. Kanister-Aufklebern beschmutzt haben, ein Dank geht auch an die, die Bars, Lokale, Restaurants, Clubs und Popos mit unseren Post-its verschönert haben. 
    Da gab es Leute, die vor der Bühne getanzt und unsere Lieder mitsingen konnten-verwunderlich, da wir meist Gebrauch von Fantasiesprache machten, whatever, toll. 
    Und hier ein paar Namen die quasi zum Kanister gehört haben wie die Lümmelchen zu den Ladyboys:

    -Malte,
    -Janser
    -Die Julias
    -Augustiner

    Alles in allem eine sehr, sehr lustige Zeit. Aber schließt sich irgendwo eine Tür, öffnet sich woanders die Nächste, nicht wahr Ahnel? "Dat ik ricktich, heute noch!"

    na also. Jetzt hört schon auf zu weinen! Wer noch scharf auf ne CD ist-ein paar gibt es noch, und bevor sie auf Ebay zu total überhöhten Preisen verkauft werden meldet euch lieber bei uns und wer noch mal ein bisschen in Erinnerungen schwelgen möchte, dem sei unsere MySpace-Seite ans Schweineherz gelegt: http://www.myspace.com/misterkanisterband

    Adieu Kinder, schön wars!
    Baba!
    Euer Kanister
  • FEATURED ARTIST ON MYSPACE

    Current mood:handsome

    YO YO YO liebe Hip-Hop-Gemeinde,

    nach unzähligen Versuchen, klappte es dann doch:
    Mr. Kanister wurde in die Top 10 bei diesem Featured Artist-Ding gewählt.
    Was hat da passiert? Jennifer Rostock fand uns wohl gut, wahrscheinlich sogar heiss. 
    Naja, bei den knackjungen, knallheissen Typen darf man ihr das auch nicht übel nehmen. Doch Finger weg, Jenni! Der Großteil der Band ist bereits vergeben! Mit dem anderen Teil darfst du machen was du willst. Hoppla, wir schweifen ab.

    Ob wir gewonnen haben? Leider nicht, dafür ist unsere bescheidene Community wohl noch zu äh naja, bescheiden. Aber was nicht ist kann noch werden oder "was nicht ist kann niemals sein..." wie Tocotronic schon einst sangen. Aber wir hoffen mal, dass das nicht der Fall sein wird.

    Wir bedanken uns bei Jennifer Rostock und all den beteiligten Menschen die uns ausgesucht haben und auch Danke an all diejenigen, die für uns gevotet haben und ein herzliches Willkommen an die neuen Freunde des Kanisters!

    Wir gratulieren L.F.T zum Gewinn und wünschen viel Spaß, Friede, Freude und Eierkuchen!
  • Hotel Mama

    Current mood:catalyzed

    Es gab so einige Vorschläge für die Überschrift des neuen Blogs, letztendlich setzte sich jedoch "Hotel Mama" gegen Headlines wie "Das erste was ich brauch wenn wir da sind ist ein Spielautomat", "Paaaarkplaaaatz", "Georgio Martini", "Kartoffelhaus", "Grillpfanne", "Der stets besoffene Freiheitskämpfer John McCäffie" und "Sind da noch Muschis* im Club?" durch.

    Jaja, an diesem Wochenende war wieder so einiges los in der Welt des Kanisters. Die Jungs begaben sich, ohne ihren heiss geliebten Kanister, welcher nämlich mit einem gebrochenen Ausgießrohr daheim lag, auf den Weg nach Göttingen. 

    Stau machte unserem Fahrer Philipp anfangs schlechte Laune, die wir selbstverständlich, mit schlechten Witzen und sinnlosem Gefasel in Frohsinn und Glück verwandelten.
    Es wurde dunkel, ein Rastplatz wurde angefahren, -er überlebte. Benjamin entdeckte den Spielautomaten für sich. Kleingeld wechselte den Besitzer. Nach einer kleinen Kafferunde und nachdem auch das letzte Kleingeld verspielt wurde begab man sich wieder auf die Reise. Gegen 19.37 und 34 Sek. erreichten wir schließlich Göttingen, bzw irgendeinen Vorort dessen Name jetzt nicht einfallen will. Eine Reihenaussiedlung, aber kein Hotel, oder doch? Ne, doch...aber das muss hier sein, das Navi irrt nämlich nicht. Und tatsächlich. Schnell fanden wir heraus, warum das Hotel so heisst wie es heisst. Die Tür ging auf, eine nette Dame empfang uns herzlich. Es war Mama. Und nun standen wir in ihrem Hotel. Sie zeigte uns die Zimmer, machte eine kleine Tour mit uns durchs Haus und kümmerte sich unheimlich liebevoll um uns. Mama. 

    Da wir allesamt harte N3rDz sind, war die erste Amtshandlung klar: Laptop aufklappen, Internet an und los. Benjamin begab sich auf die Suche nach Lokalitäten in Göttingen, schrieb sie auf einen Zettel um diesen dann anschließend im Hotel zu vergessen. Zu der einzigartigen Musik vom Meister der Gitarre, dem einzig wahren Gitarrenvirtuosen, dem König der Saiten, Ricky King, machten wir uns schick und fuhren in die Innenstadt Göttingens, wo der Bär so vor sich hin steppte.

    Ab in ein Restaurant, denn wir hatten Hunger und Lust, viel Geld für schlechtes Essen auszugeben. Als unsere Mägen voller und unsere Gehirne immer leerer wurden (dank der Happy Hour) beschlossen wir in einen "Indie-Club" zu gehen. Drin angekommen, stellten wir schnell fest: man hatte uns unter falschen Voraussetzungen hier her gelockt. Sei es drum, wir haben schon schlimmere Musik, in schlimmeren Läden gehört, dachten wir uns und begaben uns zum Kicker. Interessiert das eigentlich irgendwen, was wir hier schreiben?…
    Unser Verhalten war sehr statisch, heisst, wir hatten nicht wirklich Böcke zu tanzen, als aber dann Tokio Hotel durch die Boxen weinten, entschlossen wir, spontan wie wir sind, uns zu einer Polonäse zu verbinden und durch den Dänzflohr zu stampfen. Was für ein Spaß. Wir mussten zu unserem Bedauern feststellen, dass Post-its, (die, mit unserem Kanister drauf) allergische Reaktionen und schlechte Laune, bis hin zu Hämoriden beim Türsteher auslösen können. Gegen 03:32, 23 sek. waren wir der Meinung, der Club hätte genug Ohren misshandelt und Seelen gefressen. Also begannen wir die Tore zu schließen, das bekam der uns gegenüber sowieso schon schlecht gestimmte Türsteher mit und begann zu rennen. Sein Ziel: Wir. Da wir aber auch Beine haben und diese zu benutzten wissen, waren wir in Windeseile über alle Berge. 
    Davor allerdings stellte uns noch ein offenbar tierfreundlicher Jugendlicher folgende Frage: "Sind da noch Muschis im Club?" Brav und unverdorben wie wir sind, nahmen wir natürlich sofort an, er rede von Kätzchen, deshalb gaben wir ihm ein "Nein" zur Antwort. Scheinbar wandte er sich mit dieser Frage schon an den Türsteher (den er wohl für einen Tierpfleger hielt), denn er meinte weiter: "Dann hatte der Türsteher wohl recht". Arme Kätzchen. Arme, arme Kätzchen.

    Wir suchten ein Taxi und fanden eins unter der Couch. Der Taxifahrer war wohl so etwas wie ein Mathematiker, denn er stellte folgende Gleichung auf: 

    Erlaubte Höchstgeschwindigkeit x Anzahl der Insassen = tatsächliche Geschwindigkeit. 

    So kam es, dass wir mit gefühlten 300 Sachen, zweispurig, die schmale Landstraße entlang explodierten. Am Ziel angekommen, belohnten wir den Fahrer mit all unserem Kleingeld, was besonders Benjamin im Herzen weh tat, da er ja noch etwas zur Befriedigung seiner Spielsucht brauchen würde.
    Zurück im Hotel Mama, spielten wir noch eine Runde "Nur keine Aufregung". Das ist der Deckname für "Mensch, ärgere dich nicht" (ist wohl so ein geheimes CIA-Ding). Philipp gewann, obwohl wir uns sicher sind, dass er geschummelt hat. Aber diesen Erfolg wollten wir ihm nicht nehmen. Allesamt machten sich bettfertig.

    Spätestens jetzt sollte sich der Leser die Frage stellen: "Warum haben die vier Burschen eigentlich den langen Weg nach Göttingen auf sich genommen? Schlecht essen kann man ja auch in München, schlechte Musik und Kätzchen gibts hier ja auch!?!? "

    Der Grund ist folgender:
    Wir bekamen vor ca. 2 Wochen eine Nachricht von der Cubeaudio Talentförderung. Diese Nachricht war zu gleich auch eine Einladung, die wir natürlich prompt annahmen. Also trafen wir uns am Sonntag mit Nadine und Markus Gumball und unterhielten uns über das was wir so gerne machen: Die Musik. Es vergingen kaum zwei Minuten, da hegte schon jeder den Wunsch Nadine zu heiraten. 
    Die Stimmung war lockich, flockich und wir hatten viel zu lachen. Man erklärte uns viele, viele Dinge. Wir lernten viele, viele Dinge. Am Abend ging es wieder  zurück Richtung Heimat, Daniel gab Benjamin seinen letzten Euro, dieser warf ihn in den Spielautomaten an der Raststätte und verlor wieder ein mal knallhart. Christian lachte.

    Donnekeil und Schwefelmief.

    Hier noch die Auflistung der Erfolge der einzelnen Mitglieder in den zwei Tagen:

    Philipp:
    - Toilettenbesuchrekord gebrochen
    - Gewinner bei "Nur keine Aufregung"

    Benjamin:
    - Erster Schritt in die Spielsucht
    - Grillpfanne

    Daniel:
    - Grillpfanne
    - 2x nacheinander Ladydrinks bestellt

    Christian:
    - Georgio Martini
    - John McCäfffie


    Was für ein kanistriges Wochenende!
  • Jahresrückblick

    Current mood:satisfied

    Was für ein imposantes Jahr für den Kanister: Auftritte, Aufnahmen, Aufklärung. 
    Nachdem auch das letzte Glied (gelungene Wort-Situationskomik) in der Kette erfuhr, woher die Kinder eigentlich kommen, konnte der Kanister ins Jahr 2009 starten. Dieses begann auch gleich mit dem "Sprungbrett Contest" bei dem die Jungs zum ersten mal ihre Songs dem Publikum präsentieren durften. Ob aus Mitleid oder ehrliches Gefallen, die Leute tanzten und sprangen wie wild herum. Es folgte ein schöner Abend in Puchheim mit unseren Kollegen Mamajokes und so weiter und sofort...Gigs hier, Gigs dort. Das absolute Highlight war aber das diesjährige "Schock unterm Rock" nein, "Rock hinterm Schock" in Lieg. Wo? In Lieg, Hunsrück! Der erste Auslandseinsatz des Kanisters.

    Zum Ende des Jahres stieg der Kanister in sein Kanistomobil und drückte noch ein mal auf die Tube. Vier Songs wurden aufgenommen, ’ne EP draus gemacht und die myspace Seite gerelauuunched, wie man in Fachkreisen sagt. Und über den Trailer sollte auch noch ein zwei Worte verloren werden: 1. Großartig / 2. Sexy.

    Was für ein spi-spo-spannendes Jahr für den Kanister und seine Jungs.

    Übrigens, nach dem kanistrischen Kalender ist  2010 das Jahr des Kanisters! Man kann also gespannt sein!

    Ach und, Danke an alle Fans, bezahlte und unbezahlte, für eure Unterstützung!!!

    yeah!

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